Fortbildung und Beratung.

Diakonische Akademie

Geschichte von Kinaesthetics

Der Kybernetiker K.U. Smith (University of California) hat mit seinen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Verhaltenskybernetik die Grundlagen für die Kinaesthetics-Entwicklungen gelegt. Der Tänzer Dr. Frank Hatch - Student bei K.U. Smith - hat 1972 damit begonnen, die Erkenntnisse von K.U. Smith auf Alltagsbewegungen von Menschen zu übertragen. Für diese Arbeiten wurden zuerst der Begriff „Gentle Dance“, später „Kinaesthetics“ benutzt.

In den 70er und 80er-Jahren haben Dr. Frank Hatch und Dr. Lenny Maietta die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf das Thema „Lernen“ übertragen und dazu Seminare in Deutschland und der Schweiz angeboten. Die anfängliche Zielgruppe der Pädagogen und Psychologen waren zwar interessiert, das echte „Anwendungsinteresse“ kam jedoch von Fachkräften aus der Pflege. Kinaestheticsmethoden und – instrumente wurden entwickelt. Anfang der 90er Jahre wurden die ersten Kinaesthetics-TrainerInnen ausgebildet.
Seit über 30 Jahren wird durch Kinaesthetics an der differenzierten und systematischen Beschreibung der erfahrbaren Unterschiede der menschlichen Bewegung gearbeitet.
Kurse und Ausbildungen werden durch ein dezentral geführtes Bildungsnetzwerk mit verschiedenen Länderorganisationen und Kinaesthetics-TrainerInnen durchgeführt.
www.kinaesthetics.de