Fortbildung und Beratung.

Diakonische Akademie

Theoretische Grundlagen

MOVE sieht in der Bewegung die Grundlage für mehr Unabhängigkeit und Selbständigkeit. Es unterstützt die beeinträchtigte Person, neue Fertigkeiten zu entwickeln, damit sie ihren Platz in der Gesellschaft aktiv einnehmen kann.
MOVE geht davon aus, dass die meisten Menschen ihre motorischen Fertigkeiten verbessern können, wenn diese systematisch geschult und geübt werden.

Das MOVE-Training ist daher ein klar strukturiertes Konzept, welches in sechs Schritte gegliedert ist.

Schritt 1: Einstufen der körperlichen Fertigkeiten mit Hilfe des Top-Down-Motor-Milestone-Assessments.
In einem Gespräch mit den Bezugspersonen wird festgelegt, welche Fertigkeiten bereits im Alltag angewendet werden.

Schritt 2: Festlegen der Ziele
Das ist einer der wichtigsten Schritte. Es werden möglichst klare personen- und familienorientierte Ziele festgelegt. Daran orientiert sich das ganze Programm. Wo liegen die Bedürfnisse, Schwierigkeiten und Wünsche?

Schritt 3: Aufgabenanalyse
Die gewünschten Ziele werden in alle Bewegungsabläufe aufgeschlüsselt. „Was behindert das Leben des Klienten/ der Klientin?“

Schritt 4 und 5: Einstufen und Reduzieren der Hilfen
Jetzt wird genau festgelegt, wieviel Hilfe und Unterstützung der behinderte Mensch benötigt, um die ausgewählten Aktivitäten zu Beginn des Trainings durchzuführen.

Ein klar definiertes Jahresziel wird festgelegt und ein Plan ausgearbeitet, damit eine systematische Reduzierung der Hilfen möglich wird und das Ziel erreicht werden kann.

Schritt 6: Unterrichten der Fertigkeiten
Die MOVE-Anwender überlegen eine Methode, wie die Ziele des Klienten erreicht werden können.