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Diakonische Akademie

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Segregation vs. Integration

 

Im Rummelsberger Stift St. Lorenz ist der Anteil der Bewohner*innen mit Demenz bereits auf 70% gestiegen. Auch in den anderen Senioreneinrichtungen der Auftraggeberin zeigt sich dieser Trend. Ehemals homogene Gruppen werden damit zu äußerst inhomogenen Gruppen mit komplett unterschiedlichen Pflegebedarfen und benötigten entsprechende Wohnformen. Durch die Veränderung in der Bewohnerstruktur kommt es in den Senioreneinrichtungen häufig zu Schwierigkeiten unter den Bewohner*innen. Die Rummelsberger Diakonie wünschen sich daher ein Gesamtkonzept, welches die Bedürfnisse aller Bewohner*innen gleichermaßen achtet und als Muster für spätere Projekte dienen soll.

 

Studierende der Evangelischen Hochschule Nürnberg, im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit, mit dem Studienschwerpunkt Soziale Gerontologie untersuchen, ob eine Segregation, eine Integration oder eventuelle Mischformen sinnvoll wären. Die Projektgruppe soll das Augenmerk hauptsächlich auf das Rummelsberger Stift St. Lorenz und das Hermann-Bezzel-Haus der Rummelsberger Diakonie legen.

 

Geplant ist es, vier verschiedene Gruppen zu befragen: Senioren*innen sowohl mit, als auch ohne Demenz, die Mitarbeitenden der zwei Seniorenzentren und die Angehörigen der dort lebenden Senioren*innen. Dabei werden verschiedene empirische Methoden (Experten-Interviews, Beobachtung, Befragung) angewendet, um aussagekräftige Informationen von den unterschiedlichen Zielgruppen zu erhalten.

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