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„Junge Wilde“ an der Schnittstelle zwischen Jugend- und Behindertenhilfe

Die Rummelsberger Dienste bieten seit einigen Jahren Plätze in zwei Wohngruppen für Kinder und Jugendliche an, die häufig andere Träger nicht bereit sind aufzunehmen. Die jungen Menschen zeichnen sich durch einen Hilfebedarf aus, der sie einerseits in den Kreis von Klienten der Kinder- und Jugendhilfe rückt, andererseits werden Sie durch die vorhandenen erheblichen Einschränkungen im kognitiven Bereich der Behindertenhilfe zugewiesen. Neben den kognitiven sowie körperliche Leistungseinschränkungen tritt vor allem aber auch stark fremd- und selbstverletzendes Verhalten – oft vor dem Hintergrund zum Teil dramatischer Biographien - auf. Die Arbeit der engagierten Fachkräfte zielt darauf ab, zum Ende des Aufenthalts in der Kinder- und Jugendgruppe einen Übergang in eine andere Wohnform zu ermöglichen, die sowohl den Potentialen als auch den Besonderheiten der jungen Menschen individuell Rechnung trägt.

Im Projekt werden derzeit zusammen mit den Fachkräften Instrumente erarbeitet, die diese Arbeit an entscheidenden Stellen unterstützen sollen. Erste Befunde und Perspektiven liegen nun vor und werden vorgestellt.