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Selbstbestimmung und Inklusion

Im Projekt "Selbstbestimmung und Inklusion von Menschen mit Behinderung" wurde das von der Rummelsberger Behindertenhilfe im Jahr 2012 eingeführte Case-Management evaluiert.

Diakon Volker Deeg führte beim Wichern-Dialog dazu aus, dass die Rummelsberger Dienste diese neue Form der Betreuung ohne eine eigene Refinanzierung eingeführt haben. Ungefähr je 80 Menschen mit Behinderung werden seit dieser Zeit von einem eigens ausgebildeten Case-Manager begleitet. Seine Aufgabe ist in einfachen Worten, einen Menschen mit Behinderung in die Lage zu versetzen, selbstbestimmt für das eigene Leben zu entscheiden. Untersucht wurde nun, ob dieser neue Dienst zu einer Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung führte. Aus Sicht der Betroffenen gab es eine große Zustimmung für dieses neue Angebot. Individuelle Wünsche zum Beispiel in der Wohnsituation in einer stationären Einrichtung konnten eher ausgedrückt und beachtet werden. Die Verantwortlichen der Diakonie hatten die Manager auch als Störer von lange eingeübten Verfahren eingesetzt. Und war es früher eher so, dass ein Mensch sich dem anpassen musste, was die Umgebung wollte, ist es heute verstärkt möglich eigene Vorstellungen umzusetzen. Damit werden Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention umgesetzt. Die Case-Manager sind Vertraute von Menschen mit Behinderungen, die außerhalb der Systeme stehen, die Assistenzleistungen und Arbeitsangebote anbieten.

Ergebnisse der Evaluation des Case-Managements finden Sie hier

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